In Alfeld ist jedes sechste Kind von Armut betroffen - einer der höchsten Werte im Landkreis. Um Kinder und Familien frühzeitig zu unterstützen und Benachteiligungen entgegenzuwirken, möchten wir die bestehenden Präventionsmaßnahmen weiter stärken und ausbauen. Ein wichtiger Ansatz dafür sind kommunale Präventionsketten. Sie sorgen dafür, dass Angebote und Unterstützungsleistungen vor Ort besser miteinander vernetzt werden und Familien schneller die Hilfe erhalten, die sie benötigen.
Alfeld erhält bereits Fördermittel für den Aufbau solcher Präventionsketten sowie für die bessere Vermittlung bestehender Angebote, beispielsweise aus dem Bildungs- und Teilhabebereich. Ziel ist es, Kinder und Familien möglichst früh zu erreichen und Unterstützung bereits ab der Schwangerschaft anzubieten.
Darüber hinaus sollen regelmäßige Netzwerktreffen weiter ausgebaut werden. Schulen, Jugendamt, Stadtjugendpflege, Familienzentrum und Stadtverwaltung sollen noch enger zusammenarbeiten, um Bedarfe frühzeitig zu erkennen und Hilfsangebote besser aufeinander abzustimmen. So kann eine gemeinsame Verantwortung dafür entstehen, dass alle Kinder gute Chancen auf ein gesundes und gelingendes Aufwachsen erhalten.
Wir unterstützen daher weiterhin alle Maßnahmen, die Kinderarmut entgegenwirken und die Zusammenarbeit der verschiedenen Akteurinnen und Akteure in Alfeld stärken.
Am zweiten Sonntag im Monat um 17 Uhr gibt es ein regelmäßiges Treffen in der Bürgerzentrale in Gronau, Hauptstraße 8.
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