BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

OV südlicher Landkreis Hildesheim

Klimaschutz und Anpassung an die Folgen der Klimakrise

Zentrale Aufgaben des Klimaschutzes liegen in der Zuständigkeit der Städte, Gemeinden und Landkreise: Hier müssen entsprechend quantitativer Vorgaben des Landes Flächen für Windkraftanlagen ausgewiesen werden, in den Städten und Gemeinden wird entschieden, ob, wo und wie viele Flächen für Freiflächen-Photovoltaik ausgewiesen werden. Und auch die Frage, wie wir künftig unsere Wohnungen beheizen werden, liegt in kommunaler Hand.

Beim Klimaschutz müssen wir zügig handeln: Jedes Zehntel Grad um das wir die Erhitzung unse-res Planeten vermeiden können, ist wichtig. Denn nur so verhindern wir, dass Hitze und Dürre, auf der anderen Seite aber auch Starkregen, Überschwemmungen und Stürme immer schlimmer werden, auch bei uns immer mehr Menschenleben kosten und Sachwerte in Milliardenhöhe vernichten. Der klimaneutrale Umbau unserer Wirtschaft und unserer Energieversorgung ist nicht zum Null-Tarif zu haben, aber kein Klimaschutz ist um Längen teurer. Und es geht vor allem darum, unseren Planeten überhaupt als Lebensraum für uns Menschen zu erhalten.

Wir haben es in den letzten Jahren auch bei uns sehr deutlich gemerkt: Die Klimakrise ist längst da: heiße und trockene Sommer haben unsere Wälder deutlich geschädigt und zehntausende Hektar Wald absterben lassen. Um den Jahreswechsel 2023/24 war Niedersachsen großflächig von Überschwemmungen betroffen: Wohnungen und Straßen standen unter Wasser und Getreide ist auf überschwemmten Äckern verfault. Wir müssen uns also auch an die Folgen der Klimakrise anpassen und uns bestmöglich vor Hitze und Überschwemmungen schützen.

Die bereits eingetretenen Folgen der Klimakrise machen auch deutlich: Klimaschutz ist auch eine soziale Frage. Es sind vor allem die ärmeren Menschen, die in alten, schlecht gedämmten Wohnungen an den viel befahrenen Straßen der Innenstädte leben und deshalb doppelt betroffen sind: Von der Überhitzung unserer Städte, aber auch von steigenden Preisen für Gas und Öl, die u.a. von Maßnahmen zur Bekämpfung der Klimakrise wie dem Emissionshandel mitverursacht werden. Deshalb treten wir GRÜNEN nicht nur auf der Bundesebene für ein soziales Klimageld ein, sondern werden auch vor Ort, bei der konkreten Umsetzung des klimaneutralen Umbaus auf die sozialen Folgen der getroffenen Maßnahmen achten.



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