Spätestens 2045 müssen wir klimaneutral sein.
Für unsere Heizungen bedeutet das ganz konkret, dass spätestens Ende 2045 kein Heizöl und kein Erdgas mehr zur Verfügung stehen.
Wir wollen aktiv, auch über Bürgerbeteiligungen daran mitarbeiten, ob und wo künftig weiterhin die individuelle Heizung für das einzelne Gebäude die beste Lösung ist und ob und wo wir als Kommune eine Nah- oder Fernwärmeversorgung installieren und zu preisgünstigen Bedingungen Wärme anbieten können.
Die kommunale Wärmeplanung muss spätestens bis Mitte 2028 vorliegen.
Wir Grünen stehen dafür, dass
• dort, wo die kommunale Wärmeplanung zu dem Ergebnis kommt, dass eine leitungsgebundene Fern- oder Nahwärmeversorgung wirtschaftlich sinnvoll ist, diese auch möglichst zeitnahe angeboten wird. Das entlastet die Menschen davon, in eine eigene Heizung investieren zu müssen.
• die Wärmeversorgung über Fern- oder Nahwärme nicht privatisiert, sondern von einem nicht gewinnorientierten kommunalen Unternehmen oder einem genossenschaftlich organisierten Betreibermodell angeboten wird.
• die Beteiligung der Bürger*innen unserer Stadt an einem kommunalen Wärmenetz anstreben.
• gegenüber privaten Hauseigentümer*innen die nicht in einem Nah- oder Fernwärme-Versorgungsgebiet liegen, eine kostengünstige unabhängige Energieberatung angeboten wird. Die Verbraucherberatung und auch die Energieagentur des Landkreises stehen dafür zur Verfügung.
• der Ausstieg aus der Erdgasversorgung möglichst frühzeitig geplant und gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern frühzeitig kommuniziert wird. Denn in den kommenden Jahren werden sukzessive immer mehr Verbraucher kein Erdgas mehr nutzen. Die überwiegend fixen Kosten für das Leitungsnetz müssen dann von immer weniger Verbraucher*innen getragen werden. Ohne vernünftige Planung mit möglichst langem Vorlauf würde das am Ende richtig teuer.
Am zweiten Sonntag im Monat um 17 Uhr gibt es ein regelmäßiges Treffen in der Bürgerzentrale in Gronau, Hauptstraße 8.
MehrDie Bundesregierung will ihre Sozialreformen vom Sommer voranbringen. Doch der Widerstand wächst – bei Familien, in der Gesellschaft und auch [...]
Deutschlandweit wird am 26. September demonstriert. Egal ob Du selbst betroffen bist, als Beschäftigte*r, Unternehmer*in eines [...]
Die Mieten bei Neuvermietungen steigen gerade in Ballungszentren trotz der existierenden Mietpreisbremse immer stärker an. Hohe Mieten werden [...]