Bei allem Lamento über die stetig steigenden Benzinpreise - das eigentlich Teure am Auto ist das Besitzen. Im Durchschnitt entstehen nur 28 Prozent der PKW-Kosten beim Tanken, der große Rest kommt durch Wertverlust, Reparaturen, Versicherung und Steuern zusammen.
Zudem verursacht die Fahrzeugherstellung (~7t CO2 Verbrenner, 17t CO2 E-Auto) etwa 15 bis 20 Prozent der gesamten CO2-Emissionen im Lebenszyklus eines Verbrenner-PKW.
Um aber im ländlichen Bereich, die Anzahl der Autos im eigenen Besitz zu reduzieren, müssen Alternativen her:
ein auf die Bedürfnisse der Bürger abgestimmter ÖPNV
pünktliche Busse und Bahnen
Erreichbarkeit aller Ortschaften über Radwege in der Samtgemeinde
sichere Radwege
sichere Fußwege insbesondere für Kinder und mobilitätseingeschränkte Menschen
mobil@leine 2.0
Carsharing
Ausbau der Ladeinfrastruktur
Wir machen Verkehrspolitik für alle. Dafür müssen auch die Blickwinkel von Kindern und Jugendlichen sowie von älteren Menschen oder von Menschen mit Beeinträchtigungen als selbstverständliche Komponente in die Mobilitätspolitik einbezogen werden. Wir setzen auf alles, was eine lebenswerte Gemeinde- und Stadtplanung ausmacht: auf sichere und möglichst kurze Wege, auf Bewegungs- und Begegnungsräume, einen attraktiven öffentlichen Nahverkehr, ein sicheres Radwegenetz und Gehwege, auf denen auch ein Rollstuhl oder ein Kinderwagen genug Platz haben.
Wir wollen die Investitionen in den Erhalt und den Ausbau von Radwegen deutlich erhöhen und die dafür zuständigen personellen Ressourcen in der Verwaltung bereitstellen.
Zu Verbesserung der Sicherheit wollen wir Spielstraßen in Wohngebieten ausdehnen und 30er-Zonen in Ortsgebieten erweitern, gerade dort wo Schulkinder unterwegs sind.
Der ÖPNV muss bedarfsgerecht ausgebaut werden, Verschlechterungen des bestehenden Angebots sind mit uns nicht zu machen.
Insbesondere im ländlichen Raum wird der motorisierte Individualverkehr auch weiterhin das Rückgrat der Mobilität sein und bleiben. Trotz der bisweilen sehr emotional geführten Diskussionen um das EU-weite Verbrenner Verbot ab 2035 ist längst klar: Die Zukunft des Autos ist elektrisch.
Am zweiten Sonntag im Monat um 17 Uhr gibt es ein regelmäßiges Treffen in der Bürgerzentrale in Gronau, Hauptstraße 8.
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