Der Artenverlust schreitet in Deutschland gegenwärtig so schnell voran wie seit dem Aussterben der Dinosaurier vor 66 Millionen Jahren nicht mehr. Wälder und Meere werden zerstört – neben der Klimakrise ist die Biodiversitätskrise die existentielle Bedrohung unserer Lebensgrundlagen.
Klimakrise und Naturkrise sind zwei Seiten der gleichen Medaille. Die eine kann nicht ohne die andere gelöst werden. Um das Artensterben und die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen noch aufzuhalten, wollen wir vor Ort eine Kehrtwende vollziehen und echten Naturschutz zur Realität machen.
Baldmöglichst keine zusätzlichen Flächen mehr in Anspruch nehmen.
Bestehende Überschwemmungsgebiete konsequent von weiterer Bebauung frei halten.
Öffentliche Grünflächen im bebauten Bereich naturnah und damit kostengünstiger sowie resilienter gestalten.
Den Schutz der Bäume im besiedelten Bereich unserer Samtgemeinde durch eine kommunale Baumschutzsatzung regeln.
An Gemeindestraßen neue Alleen anlegen sowie die bestehenden Alleen und Baumreihen schützen.
Die naturnahe Umgestaltung privater Gärten fördern.
Den Einsatz von Pestiziden auf öffentlichen Flächen unserer Samtgemeinde komplett vermeiden
Der Verlust der Artenvielfalt ist eines der größten Umweltprobleme unserer Zeit: sowohl global, als auch vor unserer eigenen Haustür ist es um unsere Natur nicht gut bestellt. Die Hälfte von 11.000 niedersächsischen Tier- und Pflanzenarten ist bedroht, rund 62 Prozent aller Wildbienenarten sind in ihrem Bestand gefährdet und bereits 12 Millionen Vogelbrutpaare sind bundesweit in den letzten zehn Jahren verschwunden. Gemeinsam mit Umweltverbänden haben wir Grünen in Niedersachsen deshalb den Schutz unserer Natur und unserer heimischen Arten mit einem Volksbegehren Artenvielfalt entscheidend vorangebracht. Aus dem Volksbegehren ist der „Niedersächsische Weg“ entstanden, bei dem entscheidende Weichenstellungen für den Naturschutz im Konsens zwischen Politik, Landnutzer- und Naturschutzverbänden vorgenommen werden konnten. Nun gilt es, diesen Konsens vor Ort gezielt umzusetzen und im Sinne dieses Konsenses auch in örtlicher Zuständigkeit zu agieren.
Am zweiten Sonntag im Monat um 17 Uhr gibt es ein regelmäßiges Treffen in der Bürgerzentrale in Gronau, Hauptstraße 8.
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