Im Pariser Klimaschutzabkommen hat sich die Welt darauf verständigt, die Erderhitzung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Damit Deutschland seinen versprochenen Beitrag dazu leisten kann, muss hierzulande noch vor 2040 die Energieversorgung klimaneutral sein. Doch wenn wir heute die richtigen politischen Weichen stellen, können wir in der Samtgemeinde über erneuerbare Energien noch vor 2040 den deutschen Energiebedarf zu 100 Prozent decken. So geht Klimaschutz mit uns konkret vor Ort:
Beteiligung der Bürger durch u.a. Unterstützung von Genossenschaften
das Beteiligungsgesetz für Windparkbetreiber soll zum direkten Nutzen von uns allen umgesetzt werden
sinnvoller Ausbaus von Photovoltaik bevorzugt auf versiegelten Flächen
Energiespeicherung auch bei uns in der Samtgemeinde
Zielszenarien und Umsetzungsstrategie für die kommunale Wärmeplanung sollen mit der Bevölkerung erarbeitet werden, notwendig bis spätestens Mitte 2028
genauso sollen Bürgerinnen und Bürger bei der Erstellung der Klimaanpassungskonzepte beteiligt werden, notwendig bis spätestens Ende 2028
Zentrale Aufgaben des Klimaschutzes liegen in der Zuständigkeit der Städte, Gemeinden und Landkreise: Hier müssen entsprechend quantitativer Vorgaben des Landes Flächen für Windkraftanlagen ausgewiesen werden, in den Städten und Gemeinden wird entschieden, ob, wo und wie viele Flächen für Freiflächen-Photovoltaik ausgewiesen werden. Und auch die Frage, wie wir künftig unsere Wohnungen beheizen werden, liegt in kommunaler Hand.
Wir wollen uns dafür einsetzen, dass im Leinebergland ein größerer Energiespeicher gebaut wird.
Die Samtgemeinde soll 100 % regionalen erneuerbaren Strom erzeugen (bisher 55 % im Schnitt in einem Jahr).
Das Niedersächsische Klimagesetz verpflichtet die Landkreise und kreisfreien Städte dazu, bis spätestens Ende 2028 konkrete Konzepte für die Anpassung an die Folgen des Klimawandels vorzulegen und ab Anfang 2027 ein Klimaanpassungsmanagement zu installieren, dessen Aufgabe es ist, die erforderlichen Maßnahmen auch tatsächlich umzusetzen.
Am zweiten Sonntag im Monat um 17 Uhr gibt es ein regelmäßiges Treffen in der Bürgerzentrale in Gronau, Hauptstraße 8.
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